Haus der Begegnung in Stari-Lepel
Der Bau hat begonnen...
Unsere Umsiedlerfamilien sind aus einem Ort, in dem die Verwandten und die Freunde leben, fortgezogen. Fortgezogen aus ihrer Heimat wegen der tödlichen Verstrahlung, die der Atomreaktor von Tschernobyl verursacht hat.
Mit dem Verein Heim-statt Tschernobyl e.V. haben sie es gewagt, an einen fremden Ort umzuziehen: Umsiedlung ist der erste Schritt, Integration in der neuen Heimat der zweite.
Im Jahr 2005 wurde ein Klassenraum der Schule von Stari-Lepel als "Raum der Begegnung" ausgebaut und findet seither regen Zuspruch. Es ist ein Raum der Begegnung zwischen
* Neuankömmlingen aus der verstrahlten Zone und der alteingesessenen Bevölkerung von Stari-Lepel,
* der Begegnung zwischen Deutschen und Weißrussen
* der Begegnung zwischen Kindern der Umsiedler und den einheimischen Kinden
Seit Oktober 2006 findet hier auch regelmäßig eine "Kinderkirche" statt, die der orthodoxe Priester Vater Sergej, ein Umsiedler, gegründet hat.
In spätestens zwei Jahren benötigt die Schule den Raum wieder. Deshalb will der Verein - zusammen mit den Menschen vor Ort - ein Haus bauen, in dem diese Begegnungen fortgesetzt werden können:
Ein Haus der Begegnung.
Helfen Sie uns dabei!
Heim-statt Tschernobyl e.V.
Außenstelle Baden-Württemberg
Spendenkonto 2 348 887
Bankleitzahl 603 501 30
Kreissparkasse Böblingen
Verwendungszweck "Haus der Begegnung"
Zwischenzeitlich sind die Bauaktivitäten am Haus der Begegnung in Stari-Lepel voran geschritten und sollen von einem unserer beiden Baucamps im Sommer 2009 abgeschlossen werden.
Voraussichtliche Einweihung: 22. August 2009 in Stari-Lepel

