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ÖkoBau - Internationaler Gemeinnützig-gesellschaftlicher Verein -

Unser Partner in Weißrussland

Hausbau mit vielen Helfern Der „Internationale gemeinnützig-gesellschaftliche Verein ÖkoBau“ (IggV ÖkoBau) wurde 1999 als eingetragener Verein weißrussischen Rechts mit Sitz in Minsk, Belarus gegründet und vom Justizministerium der Republik Belarus anerkannt. Der Satzungszweck ist Minimierung der Folgen der Tschernobyl-Katastrophe in der Republik Belarus und sozialen Rehabilitation von betroffenen Bürgern auf Grund der allseitigen Ursachenanalyse der Katastrophe.
Die Aufgaben von IGGV ÖkoBau sind:


Von Anfang an war eine Partnerschaft mit dem deutschen Verein beabsichtigt.

Ausgangspunkt der Zusammenarbeit war, die notwendigen strukturellen Voraussetzungen in Belarus zu schaffen, um die beabsichtigten Projekte des deutschen Vereins in Belarus effektiv umsetzen und in eigene Verantwortung übernehmen zu können. Dafür war und ist eine starke vor Ort Präsenz unerlässlich.







Unsere Aufgaben

Kollegiaten des Oberstufen-Kollegs beim Zaunbau in einem Dorf nahe der Stadt Lepel 2008 Die wesentliche Aufgabe in den ersten Jahren war die persönliche Hilfe bei der Umsiedlung von Familien aus dem Tschernobyl Gebiet. In den letzten Jahren hat sich resultierend aus dieser Arbeit aber auch als notwendiger nachhaltiger Aspekt für die Zukunft die Strukturhilfe entwickelt, nämlich ökologisches und energiesparendes Bauen sowie Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien.
Heute sind die Aufgaben des IggV ÖkoBau daher im Wesentlichen folgende:


  1. Humanitäre Aufgaben
    Bauen von Umsiedlungshäusern für Familien aus dem Tschernobyl Gebiet mit den Umsiedlern und mit Freiwilligen aus Deutschland und Belarus in Form von Work-Camps. Die Häuser werden in ökologischer Bauweise aus Lehm, Holz und Holzschnitzel sowie Schilfplatten zur Dämmung errichtet. Von 1999-2009 wurden insgesamt 50 Wohnhäuser in zwei neuen Dörfern errichtet. In diesen Jahren haben über 1500 Freiwillige aus beiden Ländern in den Work-Camps mitgearbeitet.
    Darüber hinaus werden Erholungsfreizeiten für Mütter und Kinder aus dem Tschernobyl Gebiet von deutschen und belarussischen Helfern sowie Frauenbegegnungen zwischen deutschen und belarussischen Frauen in dem ersten Umsiedlungsdorf durchgeführt.

  2. Durchführung von Integrationsprojekten
    Um nicht nur Umsiedlern aus dem Tschernobyl Gebiet „schöne, neue Häuser“ zu bauen, neben den alten der einheimischen Bevölkerung, werden Projekte durchgeführt, die auch die Einheimischen an den gemeinsamen Aufgaben beteiligen.
    So wurden in Sanarotsch – neben dem ersten Umsiedlerdorf- und auch in Jurkowtschina – in der Nähe des zweiten Umsiedlerdorfes- die Sanierung und die Errichtung von Kirchen finanziert und durch Mitarbeit unterstützt.
    Im zweiten Umsiedlerdorf in Stari Lepel wurde in gemeinsamer Planung mit der Dorfinitiative im Jahr 2009 ein kulturelles Begegnungszentrum für Umsiedler und die einheimische Bevölkerung errichtet.
    Jedes Jahr leisten deutsche und belarussische Jugendliche praktische Hilfen an Haus und Garten bei bedürftigen alten Einwohnern in den Nachbargemeinden. All diese Aktivitäten erleichtern die Integration und die Akzeptanz der Umsiedlern mit und durch die einheimische Bevölkerung.

  3. Strukturhilfen
    Neben den persönlichen Hilfen sind Strukturhilfen erforderlich, um nicht nur die Folgen der Tschernobyl Katastrophe zu lindern sondern auch Zeichen zu setzen für die Zeit nach Tschernobyl und Wege aufzuzeigen für einen Wechsel in der Energiepolitik. So wurden als sichtbares Zeichen für alternative Energieerzeugung die ersten beiden und bisher einzigen Windkraftanlagen mit der jährlichen Erzeugung von über 1,4 Mill.kWh sowie Solaranlagen installiert und Niedrigenergiehäuser errichtet.


Diese Aktivitäten auszubauen – insbesondere auch mit Hilfe der Tochtergesellschaft ÖkoDomStroj – wird ein Schwerpunkt der Aufgaben für die Zukunft sein.

Die Öffentlichkeitsarbeit muss weiter ausgebaut werden, um auch das Bewusstsein in der Bevölkerung zu wecken für eine Wende in der Energiepolitik und die Chancen, die in dieser Wende liegen.
Da die jährlichen Überschüsse der Tochtergesellschaft ÖkoDom Stroj dem Verein IggV ÖkoBau zufließen, ergibt sich hier neben der Finanzierung durch Heim-statt Tschernobyl aus Deutschland eine eigene Finanzierungsquelle, die die Abhängigkeit aus Deutschland vermindert.

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